Sternbild, Phönix
Phoenix
Der sagenhafte Vogel, der aus seiner eigenen Asche wiedergeboren wird, von niederländischen Seefahrern nahe dem Ende des Flusses Eridanus an den Südhimmel gesetzt.
Von Berlin aus steigt das Sternbild Phoenix nie über den Horizont: Es gehört zum Himmel der anderen Hemisphäre.
Von Berlin aus steigt das Sternbild Phoenix nie über den Horizont: Es gehört zum Himmel der anderen Hemisphäre.
Am 3D-Himmel
Der Himmel über Berlin, auf Phoenix ausgerichtet. Ziehe, um dich umzusehen.
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Sichtbarkeit am Abend im Jahresverlauf
Höhe des Sternbildzentrums über dem Horizont um 22:00 Ortszeit am 15. jedes Monats, von Berlin aus. Ab etwa 30° steht es gut.
Name und Geschichte

Phoenix ist eine der zwölf Figuren des Südhimmels aus den Beobachtungen der niederländischen Seefahrer Pieter Dirkszoon Keyser und Frederick de Houtman. Petrus Plancius zeichnete ihn 1598 erstmals auf einen Globus, und im Druck erschien er zuerst in Johann Bayers Atlas von 1603. Ovid schrieb, der Phönix lebe 500 Jahre. Am Ende seines Lebens baue er auf einer Palme ein Nest aus Zimt und Weihrauch und sterbe dort. Aus dem Leib des Vaters erhebe sich dann ein junger Phönix. Sein Tod und seine Wiedergeburt wurden als Sinnbild für den Untergang und Aufgang der Sonne gedeutet.
Alle anderen niederländischen Figuren außer dem Südlichen Dreieck sind echte Tiere. Ian Ridpath vermutet, dass der Paradiesvogel die Wahl erklärt. Als die ersten toten Exemplare im 16. Jahrhundert Europa erreichten, fragten sich manche, ob sie der Phönix seien. Der französische Naturforscher Pierre Belon gab dem Phönix 1555 sogar einen Eintrag in seinem Vogelbuch.
Quellen: Ian Ridpath, Star Tales: Phoenix
Hellste Sterne
| Stern | Bezeichnung | Helligkeit | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Ankaa | α Phe | 2,40 | 85 Lichtjahre |
| β Phe | β Phe | 3,32 | 185 Lichtjahre |
| γ Phe | γ Phe | 3,41 | 234 Lichtjahre |
| ε Phe | ε Phe | 3,88 | 144 Lichtjahre |
| κ Phe | κ Phe | 3,93 | 78 Lichtjahre |
| δ Phe | δ Phe | 3,93 | 142 Lichtjahre |
| Wurren | ζ Phe | 3,94 | 299 Lichtjahre |
| η Phe | η Phe | 4,36 | 246 Lichtjahre |
| ψ Phe | ψ Phe | 4,39 | 342 Lichtjahre |
| μ Phe | μ Phe | 4,59 | 246 Lichtjahre |
Fakten
| Fläche | etwa 471 Quadratgrad (Platz 37 von 88) |
|---|---|
| IAU-Kürzel | Phe |
| Himmel | Südhimmel |
| Herkunft | Erstmals auf einem Himmelsglobus von Petrus Plancius aus dem Jahr 1598 gezeigt, nach Beobachtungen von Keyser und de Houtman |
| Sterne heller als Größenklasse 5 | 15 |
| Zentrum (J2000) | 0,8 h, -48° |
Deep-Sky-Objekte
Galaxien, Sternhaufen und Nebel heller als Größenklasse 9 aus dem OpenNGC-Katalog. Die meisten brauchen ein Fernglas oder Teleskop und einen dunklen Himmel.
Kein Deep-Sky-Objekt heller als Größenklasse 9.
Grenzen: Internationale Astronomische Union, über Astronomy Engine. Flächen werden aus den Grenzen durch Abtastung berechnet (auf etwa ein Prozent genau). Namen und Linien: Stellarium. Sterne: HYG Database. Deep-Sky-Objekte: OpenNGC. Berechnet mit Astronomy Engine, einer Open-Source-Bibliothek, die mit Daten des US Naval Observatory und des NASA JPL geprüft ist. Datenquellen
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Häufige Fragen
Wann ist ein Sternbild am besten zu sehen?
Wenn es an einem dunklen Himmel am höchsten steht. Die Seite nennt diese Zeit für die Nacht, die du wählst. Jedes Sternbild steht in einer bestimmten Jahreszeit am günstigsten, weil die Sterne jede Nacht etwa vier Minuten früher aufgehen.
Warum kann ich ein Sternbild von meinem Ort aus nicht sehen?
Sternbilder weit südlich des Himmelsäquators gehen an nördlichen Orten nie auf, und solche weit im Norden nie an südlichen Orten. Die Seite sagt dir, wenn das der Fall ist.
Was sind die Sternbildgrenzen?
Die Internationale Astronomische Union teilt den Himmel in 88 Felder mit offiziellen Grenzen. Die Strichfiguren sind nur eine Zeichenhilfe. Die Grenzen legen fest, zu welchem Sternbild ein Punkt am Himmel gehört.
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