Sternbild, Phönix

Phoenix

Der sagenhafte Vogel, der aus seiner eigenen Asche wiedergeboren wird, von niederländischen Seefahrern nahe dem Ende des Flusses Eridanus an den Südhimmel gesetzt.

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Von Berlin aus steigt das Sternbild Phoenix nie über den Horizont: Es gehört zum Himmel der anderen Hemisphäre.

Von Berlin aus steigt das Sternbild Phoenix nie über den Horizont: Es gehört zum Himmel der anderen Hemisphäre.

Am 3D-Himmel

Der Himmel über Berlin, auf Phoenix ausgerichtet. Ziehe, um dich umzusehen.

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18:36Di., 13. Okt.

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Sichtbarkeit am Abend im Jahresverlauf

Höhe des Sternbildzentrums über dem Horizont um 22:00 Ortszeit am 15. jedes Monats, von Berlin aus. Ab etwa 30° steht es gut.

0°30°60°90°Okt: -14°OktNov: -10°NovDez: -15°DezJan: -26°JanFeb: -41°FebMär: -57°MärApr: -67°AprMai: -84°MaiJun: -73°JunJul: -55°JulAug: -38°AugSep: -24°Sep

Name und Geschichte

Phoenix, gezeichnet von Johannes Hevelius in Firmamentum Sobiescianum, 1690.
Phoenix, gezeichnet von Johannes Hevelius in Firmamentum Sobiescianum, 1690. Gezeichnet wie auf einem Himmelsglobus, von außen gesehen. Die Figur ist deshalb gegenüber dem Anblick am Himmel gespiegelt. Johannes Hevelius, Firmamentum Sobiescianum (1690), hand-coloured copy (Barry Lawrence Ruderman Antique Maps), via Wikimedia Commons

Phoenix ist eine der zwölf Figuren des Südhimmels aus den Beobachtungen der niederländischen Seefahrer Pieter Dirkszoon Keyser und Frederick de Houtman. Petrus Plancius zeichnete ihn 1598 erstmals auf einen Globus, und im Druck erschien er zuerst in Johann Bayers Atlas von 1603. Ovid schrieb, der Phönix lebe 500 Jahre. Am Ende seines Lebens baue er auf einer Palme ein Nest aus Zimt und Weihrauch und sterbe dort. Aus dem Leib des Vaters erhebe sich dann ein junger Phönix. Sein Tod und seine Wiedergeburt wurden als Sinnbild für den Untergang und Aufgang der Sonne gedeutet.

Alle anderen niederländischen Figuren außer dem Südlichen Dreieck sind echte Tiere. Ian Ridpath vermutet, dass der Paradiesvogel die Wahl erklärt. Als die ersten toten Exemplare im 16. Jahrhundert Europa erreichten, fragten sich manche, ob sie der Phönix seien. Der französische Naturforscher Pierre Belon gab dem Phönix 1555 sogar einen Eintrag in seinem Vogelbuch.

Quellen: Ian Ridpath, Star Tales: Phoenix

Hellste Sterne

SternBezeichnungHelligkeitEntfernung
Ankaaα Phe2,4085 Lichtjahre
β Pheβ Phe3,32185 Lichtjahre
γ Pheγ Phe3,41234 Lichtjahre
ε Pheε Phe3,88144 Lichtjahre
κ Pheκ Phe3,9378 Lichtjahre
δ Pheδ Phe3,93142 Lichtjahre
Wurrenζ Phe3,94299 Lichtjahre
η Pheη Phe4,36246 Lichtjahre
ψ Pheψ Phe4,39342 Lichtjahre
μ Pheμ Phe4,59246 Lichtjahre

Fakten

Flächeetwa 471 Quadratgrad (Platz 37 von 88)
IAU-KürzelPhe
HimmelSüdhimmel
HerkunftErstmals auf einem Himmelsglobus von Petrus Plancius aus dem Jahr 1598 gezeigt, nach Beobachtungen von Keyser und de Houtman
Sterne heller als Größenklasse 515
Zentrum (J2000)0,8 h, -48°

Deep-Sky-Objekte

Galaxien, Sternhaufen und Nebel heller als Größenklasse 9 aus dem OpenNGC-Katalog. Die meisten brauchen ein Fernglas oder Teleskop und einen dunklen Himmel.

Kein Deep-Sky-Objekt heller als Größenklasse 9.

Grenzen: Internationale Astronomische Union, über Astronomy Engine. Flächen werden aus den Grenzen durch Abtastung berechnet (auf etwa ein Prozent genau). Namen und Linien: Stellarium. Sterne: HYG Database. Deep-Sky-Objekte: OpenNGC. Berechnet mit Astronomy Engine, einer Open-Source-Bibliothek, die mit Daten des US Naval Observatory und des NASA JPL geprüft ist. Datenquellen

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Wähle oben deinen Ort und eine Nacht. Die Antwort und die 3D-Ansicht zeigen, wo das Sternbild steht, wann es am höchsten steht und ob es an deinem Ort überhaupt aufgeht. Die Karte zeigt seine Sterne und Linien, und die Tabellen nennen seine hellsten Sterne und die Deep-Sky-Objekte darin.

Häufige Fragen

Wann ist ein Sternbild am besten zu sehen?

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Die Internationale Astronomische Union teilt den Himmel in 88 Felder mit offiziellen Grenzen. Die Strichfiguren sind nur eine Zeichenhilfe. Die Grenzen legen fest, zu welchem Sternbild ein Punkt am Himmel gehört.

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