Saturnringe und Saturnmonde
Die Ringe und die acht großen Monde, wie sie in einem Teleskop aussehen, zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Die Neigung der Ringe ändert sich langsam im Lauf von Saturns 29-jährigem Umlauf, die Monde bewegen sich von Stunde zu Stunde.
Die Ringe sind um 7,1° zur Erde geneigt. Wir sehen ihre südliche Seite. Von Berlin aus steht Saturn zu dieser Zeit unter dem Horizont.
Außerhalb des Bildes: Japetus.
Seitlich ziehen, um durch die Zeit zu gehen, scrollen oder mit zwei Fingern zoomen, einen Mond antippen, um ihn hervorzuheben.
- : 1,3 Saturnradien O
- : 1,5 Saturnradien W
- : 3,2 Saturnradien W
- : 1,5 Saturnradien W
- : 6,7 Saturnradien W
- : 17,7 Saturnradien W
- : 12,7 Saturnradien W
- : 40,4 Saturnradien W
Warum sich die Ringe verändern
Die Saturnringe liegen in der Ebene seines Äquators, die um etwa 27 Grad gegen seine Bahn geneigt ist. Während Saturn alle 29 Jahre die Sonne umrundet, sieht die Erde die Ringe von oben, genau von der Kante, von unten und wieder von der Kante.
Fernglas und bloßes Auge zeigen Norden oben und Osten links. Ein Newton-Spiegelteleskop stellt das Bild auf den Kopf (Süden oben). Ein Refraktor oder Schmidt-Cassegrain mit Zenitspiegel zeigt ein Spiegelbild (Norden oben, Osten rechts).
Mondpositionen und Ringneigung: Jean Meeus, Astronomical Algorithms, Kapitel 45 und 46, umgesetzt in der Bibliothek astronomia, mit Saturns Position aus Astronomy Engine. Ringgrößen: NASA Saturnian Rings Fact Sheet. Datenquellen
Häufige Fragen
Was brauche ich, um die Monde zu sehen?
Die vier großen Monde des Jupiter zeigen sich in einem ruhig gehaltenen Fernglas. Titan, der größte Mond des Saturn, zeigt sich in einem kleinen Teleskop.
Warum ist die Ansicht gegenüber meinem Teleskop gespiegelt?
Die Ansicht ist so gezeichnet, wie das Auge den Himmel sieht, mit Osten links. Viele Teleskope drehen oder spiegeln das Bild.
Wie genau sind die Positionen?
Sie stammen aus dem Mondmodell von Astronomy Engine und sind weit genauer, als ein Teleskop es zeigen kann.
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